Holocaust Gedenktag in Menden

Am Holocaust Gedenktag waren wir zu einem Gottesdienst in die Vincenzkirche und zur Kranzniederlegung auf den jüdischen Friedhof eingeladen.
Wir vier - Guri, Luisa, Melissa und Mory- , stellvertretend für alle an unserer Anne-Frank-Schule, durften unsere Gedanken klar und laut und deutlich aussprechen.
Still war es, um an die Menschen zu denken, die nicht frei sein durften und die grausam ermordet wurden.
Wir dachten darüber nach, wie wichtig Freiheit für alle Menschen ist.
Wir wünschen uns Respekt und eine Welt, in der niemand ausgeschlossen wird.
Jeder Mensch ist unendlich wertvoll.
Jeder Mensch hat Würde.
Niemand darf sie ihm wegnehmen.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“
Wir hoffen auf Versöhnung und darauf, dass aus Streit wieder Frieden werden kann.
Wir haben gelernt, dass Verzeihen schwer ist - aber wichtig.
Damit unsere Welt heller wird.
Wir waren ziemlich aufgeregt. Wir fanden uns auch sehr mutig.
Und - wir waren wohl sehr überzeugend!
Denn - unsere Zuhörer haben nach unserem letzten Satz lange applaudiert.
Der Satz war und ist und bleibt uns auch der wichtigste. Wir vier haben ihn alle zusammen laut und langsam und ganz deutlich ausgesprochen. Viele Zuhörer schauten uns an, einige schauten auf den Boden, einige hatten die Augen geschlossen.
Die Bürgermeisterin, ältere Schülerinnen und Schüler, viele Erwachsene und der Priester haben uns gedankt.
Wir haben gespürt und es uns auch gesagt:
„Jetzt wissen wir, dass unsere Gedanken wichtig sind, damit unsere Welt heller wird!“
Gestärkt haben wir uns auch - in einem Café - und haben etwas Leckeres gegessen.
Es war ein besonderer und sehr schöner Morgen für uns alle.